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6 Strategien für mehr Positivität

written by Alexandra 09/03/2015

Angeblich beschweren wir uns einmal pro Minute. Unnötig dass ich hier noch erwähnen muss, dass es im Deutschen zwar das Wort Negativität, aber nicht das Wort Positivität gibt. Puh. Ich verwende es übrigens trotzdem in meinem Titel.
Angeblich verbindet nichts zwei Menschen mehr als eine gemeinsame Unlust oder Abneigung. Der einfachste Weg eine Freundschaft aufzubauen ist durch etwas negatives.
Gefüttert wird dies durch die Evolution: Wir sind darauf gepolt auf das Negative zu achten, damit wir wissen wogegen wir uns verteidigen müssen.

Schockierend.

Aber das alles fordert einen hohen Preis: Jammern und meckern lösen die Produkion von Stresshormonen im Kopf aus. Diese hemmen neuronale Verbindungen, die u.a. für das kreative Lösen von Problemen eingesetzt werden.
Es kommt noch besser: Das passiert auch, wenn wir anderen zuhören, die meckern und jammern. Wenn wir sozusagen passiv zugejammert werden!

Nicht zu verwechseln ist jammern jedoch mit dem ‚Dampfablassen‘. Wer Gefühle dauernd aufstaut kann sein Leben potenziell um zwei Jahre verkürzen! Also, meckern ist nicht gut, runterschlucken jedoch auch nicht.

 

Was tun?
Hier gibt es sechs sinnvolle Strategien, wie Du meckern und jammern umgehen kannst:

1. Definiere was für Dich jammern und meckern ist
‚Es ist kalt hier‘ ist eine Feststellung, aber wer dauernd ‚Es ist kalt hier und ich hasse diesen Ort‘ sagt, jammert und meckert. Wichtig ist, wie wir uns dabei fühlen. Sobald es sich beengt, angestrengt oder stressig anfühlt, ist es jammern.

2. Beobachte wie oft Du jammerst und worüber
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Beobachte mal für ein paar Stunden wie oft Du jammerst und meckerst. Du wirst überrascht sein!

3. Versuche Dich von chronischen Meckerern fernzuhalten
Wenn Du wirklich jemandem beim jammern zuhören musst, versuche mit etwas positivem zu antworten. Du wirst feststellen, dass die Meckerer sich nach einiger Zeit andere Menschen suchen werden, wenn Du nicht beim meckern mitmachst und ihnen nicht die Aufmerksamkeit gibst, die sie suchen.

4. Verwandle das Problem in eine Lösung
Wenn Du Dich über etwas beschwerst und meckerst, tue dies nicht ohne eine Lösung zu suchen. Sitze nicht rum und jammere, sondern ändere etwas. Werde kreativ, statt negativ.

5. Nutze die ‚aber‘-Technik
Eigentlich bin ich ja gegen das Wort ‚aber‘, aber in diesem Fall finde ich es gut: Wenn Du über etwas jammerst, wandle es in etwas positives um: ‚Ich hasse es mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, aber ich bin dankbar, dass ich fahren kann, ein Auto und einen Job habe‘.

6. Ersetze ‚ich muss‘ mit ‚ich werde‘
Statt ‚Ich muss jetzt die Kinder abholen‘, verwende ‚Ich werde jetzt die Kinder abholen‘. Merkst Du, wie sich Ton und Gefühl der Aussage automatisch verändern? Am Anfang ist dies vielleicht etwas ungewohnt, aber probiere es mal aus und irgendwann wird es sich natürlich anfühlen.

Jetzt Du: Worüber meckerst Du, was könntest Du stattdessen ändern?

Gefunden auf fastcompany.com
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