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Meine Lieblingszitate. Ob als Beileid, Aufmunterung oder Ermutigung. Nie mehr um einen passenden Satz verlegen sein

 

„Trauer ist keine Krankheit, die geheilt werden muß, sondern ein natürlicher Bestandteil des Lebens. Der Geist kennt keinen Verlust. Der Geist weiß, daß jede Geschichte einen Anfang und ein Ende hat, die Liebe aber ewig ist.“- Louise Hay

„Weine nicht, dass es vorüber. Lächle, dass es gewesen“ – Konfuzius

„Ins Leben gehen heisst auch in den Tod eintreten“ – Laotse

„Ein Neubeginn versteckt sich oft hinter einem schmerzvollen Ende.“ – Laotse

„Nichts verschwindet bis es uns nicht beigebracht hat was wir lernen sollen.“ – Pema Chödrön

„Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen füher, damit ich mehr davon habe.“ – Marlene Dietrich

„Wenn ich die Wahl habe zwischen dem Nichts und dem Schmerz dann wähle ich den Schmerz.“ – William Faulkner

„Wer einmal sich selbst gefunden hat, kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren.“ – Stefan Zweig

„Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.“ – Bertolt Brecht

„Nach Leiden und Verlusten werden die Menschen bescheidener und weiser.“ – Benjamin Franklin

„Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.“ – Dietrich Bonhoeffer

 

Du kennst noch mehr? Hinterlasse Dein Lieblingszitat in den Kommentaren.

 

12/08/2017

Hast Du mal darüber nachgedacht wie viele Gefühle Du aktiv nutzt?

Kannst Du die komplette Palette von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt? Kannst Du weinen vor Freude und schreien vor Wut? Kannst Du unterscheiden, ob Du traurig, wütend oder verletzt bist?

Die meisten werden wahrscheinlich sagen ‚Ja klar!‘. Top, dann weiter so!

Es gibt aber auch Menschen, die haben entweder nie gelernt die volle Bandbreiten auszuschöpfen oder sie haben ‚verlernt‘ sie nutzen.

ZBsp passieren entweder so viele schmerzhafte Dinge, dass sie sich irgendwann zum Schutz entschieden haben die schmerzhaften, ’negativen‘ Gefühle nicht mehr zu fühlen. Oder sie haben es vielleicht auch nie gelernt, weil auch schon ihre Eltern nicht in der Lage waren Gefühle zu zeigen oder zu verarbeiten.

Das lustige an Gefühlen ist nämlich, dass man mit ihnen aktiv arbeiten muss. So richtig schön ist es ja erst, wenn man Freude, Liebe, Lust, Spaß usw teilt. Wenn man einen Menschen damit ‚ansteckt‘. Wenn sich jemand für uns freut und mit uns lacht.

Und die ’negativen‘ Gefühle werden erträglicher wenn wir darüber reden, sie teilen. Wenn uns jemand in den Arm nimmt weil wir traurig sind. Wenn jemand uns zuhört wenn wir Schmerzen empfinden.

Wenn das aber nicht passiert und man mit seinen Gefühlen alleine bleibt, dann lernt man nicht sie zu teilen, dann weiss man nicht, dass darüber reden Erleichterung bringen kann. Ja dass man sich gar mit Gefühlen beschäftigen muss, lernen muss damit umzugehen, ansonsten bleiben einfach Lücken offen.

Wenn jemand das mehrere Jahre mit vielen schmerzhaften Erlebnissen gemacht hat, dann ist das in Zukunft die ‚Lösungsstrategie‘ um mit Gefühlen umzugehen.

Nur irgendwann leiden auch die positiven Gefühle mit, denn Empfindungen werden vom Körper nicht unterschieden in ‚gute‘ und ’schlechte‘. Und irgendwann kann es passieren, dass die Person mit keinerlei Gefühl mehr richtig ‚arbeitet‘ und daher alle Gefühle irgendwie verloren gehen.

Es bleibt nur noch ein oberflächlicher Rest, der aber innige Beziehungen niemals zulassen kann. Alle intensiven Gefühle können nicht mehr gefühlt und erlebt werden. Im schlimmsten Fall verschwimmt der Alltag zu einem Einheitsbrei und die Person ist irgendwann nicht mehr in der Lage zu fühlen was ihr eigentlich Spaß macht, kann keine Begeisterung mehr aufbringen und empfindet mehr und mehr Gleichgültigkeit…

Ich bin diese Person

Was wie eine Depression klingt und den Symptomen auch sehr sehr ähnlich ist war bei mir eine jahrelange ‚depressive Verstimmung‘.

Jahrelang aufgestaute negative Erlebnisse, die schon in die Schulzeit und Kindheit zurückgehen. Niemand war in der Lage ’negative‘ Emotionen mit mir zu besprechen und zu teilen. Also konnte ich es nicht lernen und dementsprechend keinen Umgang mit Gefühlen lernen. Ich brachte mir jedoch irgendwann bei das alles zu verdrängen, wenn wenn niemand darüber redet werde ich das auch nicht tun. Manchmal schämte ich mich sogar und dachte mit mir stimmt etwas nicht, weil ich so viel fühlte.

Ich drängte aber auch irgendwann die positiven Dinge in den Hintergrund. Es gab Zeiten in denen ich so viel Stress hatte, dass ich funktionieren musste. Da ich aber auch den Stress wegdrängte fiel es mir nichtmal mehr auf.

Bis ich irgendwann leblos war. Ich schaute nur noch TV, ich konnte nichts mehr finden, dass mir wirklich richtig Spaß macht, mich motiviert oder mich antreibt. Manchmal sass ich im Büro und wusste nicht wo ich die Energie für den Heimweg her nehmen soll. Alles war anstrengend, zu viel und zu nervig.

Irgendwann dachte ich ‚wenn ich jetzt die Diagnose einer unheilbaren Krankheit bekäme, ich wäre erleichtert‘.

Das Außen bringt Dir nichts wenn’s im Inneren dunkel ist

Gleichzeitig hatte ich eigentlich alles, was ich wollte: Einen guten Job, eine tolle Wohnung, ich war in meine Traumstadt gezogen und hatte neue Freunde gefunden. Ich hatte genug Geld, ein schönes Auto, gerade mehrere Weiterbildungen absolviert und endlich meine Schulden abbezahlt.

Und trotzdem wusste ich nicht wohin mit mir.

Ich war zu diesem Zeitpunkt bereits 11 Mal umgezogen. Hatte mehrere Arbeitgeber und Jobs gewechselt. Ebenso Länder in denen ich gelebt hatte und Beziehungen die ich geführt hatte.
Wenn Du nämlich nicht mit Gefühlen umgehen kannst packst Du jedesmal Deine Sachen wenn es unangenehm wird. Ich merkte ja dann, dass etwas nicht richtig war und da ich aber keine Konflikte ansprechen und Wünsche äußern konnte, war es einfacher jedesmal einzupacken und einfach alles von vorne anzufangen.

Aber irgendwann wurde ich müde. Ich merkte, dass ich noch 35 Mal umziehen und den Job und den Mann wechseln könnte, es würde mir nichts bringen, wenn ich nicht anfing mich mit meinem Gefühlen auseinanderzusetzen.

Irgendwann sass ich heulend auf meinem Sofa und war so über mich selbst erschrocken, dass ich entschied einfach zum Arzt zu gehen. Ein Vorteil vom Verdrängen der Gefühle ist, dass Du immer funktionieren kannst 🙂

Wie es danach weiterging berichte ich ein anderes Mal.

Ich möchte erstmal nur sagen wie wichtig es ist, dass wir für uns selbst und für unsere Kinder lernen mit unseren Gefühlen umzugehen.

„Stell Dich nicht so an!“

Sätze wie ‚Jungs heulen nicht‘, ‚Reiss Dich zusammen‘, ‚Heulsuse‘, ‚Stell Dich nicht so an‘ vermitteln unseren Kindern schon sehr früh welche Gefühle akzeptiert werden und welche nicht.

Besonders schlimm war für mich das Gefühl von Ohnmacht, welches ich immer hatte wenn mir früher gesagt wurde ‚Das ist eben so‘. Ich bekam regelmässig eine Resignation vermittelt. Und irgendwann fing ich dann an mir selbst zu sagen ‚Er hat Dich verlassen, es ist eben so‘. ‚Auch dieser Job ist mies, es ist eben so‘.

Fatal.

Sicherlich mag sich niemand von uns mit Freude durch eine Trennung kämpfen oder freut sich darüber einen geliebten Menschen zu betrauern. Aber ohne ’negative‘ Gefühle gibt es auch keine positiven.

Stetig positiv sein zu wollen wird dann auch gerne mal mit Drogen und Alkohol probiert. Die Statistiken sprechen für sich. Lustig übrigens, dass ich in meinem Umfeld eine zeitlang abhängige Menschen hatte.

Du ziehst nämlich an was Du aussendest. Und wenn das Gefühllosigkeit ist wirst Du auf Menschen treffen die ebenso (ungewollt) gefühllos sind. Im Englischen heisst das auch oft ‚emotionally unavailable‘. Ich übersetze das mit ‚emotional nicht erreichbar‘ (statt ‚emotional nicht verfügbar‘). Menschen, die sich immer wieder zurückziehen wenn es ‚eng und nah‘ wird oder wenn es ’schwierig‘ wird. Alles was mit vielen Emotionen verbunden ist wird vermieden. So entstehen oftmals on/off Beziehungen, beenden Menschen von heute auf morgen den Kontakt mit Dir, und so weiter…

Macht Sinn, oder?

 

Erlaube Dir jede Emotion zu fühlen. Gib Dir Zeit dazu. Schau hin was da ist. Und agiere entsprechend. Handle niemals gegen Deine Gefühle.

29/07/2017

Dieser Artikel ist von Lena unter www.freudmich.wordpress.com

Oh, Panikattacke du gemeiner Fehlalarm. Niemand ist wirklich vor dir sicher und überall kannst du uns erwischen. Dann bringst du unser Herz zum Rasen, die Atmung wird schneller und die Hände werden feucht. Dazu kommt ein Gefühl von tiefer Angst, im Extremfall sogar Todesangst.
Damit du der Panikattacke nicht hilflos ausgeliefert bist, kommen jetzt fünf Tipps, die dabei helfen können, die Lage wieder in den Griff zu bekommen:

1. Ruhe bewahren: Panik und Angst sind Gefühle und Gefühle gehen vorbei. Denk dir ein Mantra aus: „Alles wird gut“.
2. Überlege dir, was im allerallerschlimmsten Fall passieren könnte. Denk deine Ängste zu Ende. Oft stellt sich heraus, dass es ganz so schlimm dann doch nicht ist. Zumindest nicht so schlimm, dass die Welt untergeht oder dein Leben ernsthaft bedroht ist.
3. Einatmen und ausatmen: versuche eine Atemübung zu machen und deinen Körper runterzufahren.
4. Höre dir eine Entspannungsgeschichte an. Du kannst dir eine Instruktion auf dein Handy laden und dich in eine andere Welt beamen (nicht geeignet für Menschen, die unter Psychosen leiden oder einer Störung aus dem Autismusspektrum zugehörig sind).
5. Versuche dich abzulenken: rufe eine Freundin an oder spiele ein Handyspiel. So durchbrichst du den Teufelskreis negativer Gedanken.

Das Wichtigste ist anzuerkennen: eine Panikattacke ist sehr unangenehm aber sie geht vorbei. Immer. Umso mehr sie willkommen ist, desto machtloser wird sie. Und alles was du tun musst ist durchhalten – auch wenn das jetzt sehr einfach gesagt ist.
Für alle, die schon mehrere Panikattacken hinter sich hatten: erinnert euch daran, dass ihr sie irgendwie überstanden habt und sie jedes Mal vorüber gingen!
Solltet ihr öfter unter Panikattacken leiden oder dadurch in eurem Alltag eingeschränkt sein, dann macht ein Besuch bei einem Therapeuten Sinn.

29/01/2017

6 Bücher für neuen Mut und neue Perspektiven (erprobt!)

 

Ich vergebe: Der radikale Abschied vom Opferdasein
Wie kann es sein, dass diejenigen, die uns am meisten verletzen und wehtun, auf einer höheren Ebene unsere innigsten Freunde sind? Und wenn das so ist, wie können wir dann unsere Beziehungsprobleme, unseren Ärger und unsere Verletztheit in Liebe und Mitgefühl transformieren?

 

Byron Katies The Work: Der einfache Weg zum befreiten Leben
Die Amerikanerin Byron Katie hat eine Methode entwickelt, mit der jeder Mensch die Urteile, die er über seine Außenwelt fällt, als Mittel zur Selbsterkenntnis einsetzen kann: The Work, ein ebenso einfaches wie wirkungsvolles System zur Erlangung innerer und äußerer Freiheit.

 

Schattenarbeit: Wachstum durch die Integration unserer dunklen Seite
Neben den lichtvollen Seiten gehört zu unserer Persönlichkeit auch der „Schatten“ – Charakterzüge, die wir nicht wahrhaben wollen und daher verdrängen. Aber erst wenn wir unsere Schattenseiten anerkennen und heilen, können wir Zufriedenheit, innere Ausgeglichenheit und tiefes Wohlbefinden empfinden, können wir wahrhaft ganz werden.

 

Die Schriften von Accra
Er ist vor langer Zeit auf der Suche nach Abenteuern und Reichtum in die Welt hinausgegangen und zufällig in Jerusalem gelandet. In einer magischen Nacht, als ein feindliches Heer die Stadt bedroht und alles verloren scheint, antwortet der geheimnisvolle Fremde auf die großen Fragen der Menschen, die über die Jahrtausende immer wieder gestellt werden.

 

Die Kuh, die weinte – Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück
Ein inspirierendes und erbauendes Buch, voll mit Geschichten von Liebe, Hoffnung, Glück und der Überwindung von Leiden

 

Befreie dein Herz – liebe deine Schatten: Frei, selbstbestimmt und glücklich leben
Dieses Buch nimmt dich mit auf eine erhellende Entdeckungsreise und zeigt dir auf, wie du von deinen unangenehmen Gefühlen, deinen Ängsten und verdrängten Anteilen lernen und diese für dich nutzen kannst. Frauke ist übrigens die bisher einzige von Debbie Ford ausgebildete ‚Schattencoach‘ in Deutschland!

 

Du kennst noch weitere Bücher, die Dir mit bestimmten Themen rund um bewusstes, einzigartiges Sein geholfen haben?
Teile sie mit uns!

29/01/2017

Manchmal sind die Tage grau, die Motivation im Keller, der Ausblick schlecht, Deine Laune miserabel und nichts läuft annähernd so wie Du es gerne hättest. Normal!
Wir sind Menschen, keine Maschinen. Wir haben Gefühle, Empfindungen, chemische Reaktionen im Körper, mal schlecht gegessen, mal sind wir wetterfühlig, mal hormongesteuert.
Ich nehme solche Tage generell hin, gehe früh ins Bett und weiss, dass der nächste Tag schon wieder anders sein wird.
Wenn Du aber trotzdem etwas tun möchtest um wieder etwas positiver zu werden, habe ich hier 10 Tipps für Dich:

  1. Denk an Deinen größten Traum und stelle Dir vor wie Du Dich fühlst, wenn Du ihn erreicht hast. Ich möchte zBsp am Meer leben, fühle den Sand zwischen den Zehen, höre das Schreien der Möwen und mir bläst der Wind um die salzige Nase *seufz*
  2. Mache Sport bzw bewege Dich. Ob joggen oder spazieren gehen. Geh raus, atme die frische Luft tief ein, lass die Sonne auf Dich scheinen oder Dich vom Regen wecken. Geniess die Aussicht.
  3. Man sagt ja, dass wir ‚der Durchschnitt der fünf Menschen sind, mit denen wir Zeit verbringen‘. Brauchst Du vielleicht mal einen Tapetenwechsel? Alte Freunde besuchen oder mal wieder die Familie. Den alten Kontakt anrufen von damals. Den Ex-Kollegen, mit dem Du immer so viel Spaß hattest… Was auch immer, umgebe Dich mit Menschen die Dich weiterbringen und an Dich glauben.
  4. Setz Dich hin und schreibe auf was Dir duch den Kopf geht. Ungefiltert. Mache ich auch, bei mit heisst das ‚Blog‘ (*lach*)
  5. Notiere Dir fünf Dinge für die Du jetzt in diesem Moment dankbar bist.
  6. Sage Deinem Partner dass Du ihn liebst. Oder sage Deiner Besten Freundin wie wichtig sie Dir ist.
  7. Mache heute eine Sachen anders. ZBsp nicht die Musik an im Auto. Was ist anders? Oder statt TV ein Buch lesen. Statt duschen baden. Statt ÖPNV Fahrrad….
  8. Nimm Dir immer wieder fünf Minuten und schaue aus dem Fenster bzw gehe an die frische Luft. Lenke den Blick vom Bildschirm und schaue stattdessen auf Deine Zimmerpflanze oder ein schönes Bild. Mach das Fenster auf und atme tief ein. Wenn Du Dich im Job viel bewegst dann ruh Dich fünf Minuten aus und werde ruhig. Wenn Du am Schreibtisch sitzt stehe auf und gehe raus oder stell Dich ans Fenster. Konzentriere Dich auf Deinen Atem und mach Dir bewusst was gerade in Dir los ist.
  9. Du hast eine Entscheidung vor Dir, aber weisst nicht, was Du tun sollst? Mache ersteinmal nichts. Wenn die Antwort nicht zu Dir kommt, dann warte. Halte inne, geh schlafen, ruh Dich aus, mach etwas komplett anderes. Die Lösung wird sich Dir anbieten.
  10. Gönne Dir etwas, das Dir gut tut. Einen schönen Tee, eine Wärmflasche, eine Folge Deiner Lieblinsgserie, etc. Sag anderen, dass Du Ruhe möchtest. Nimm Dir den Raum, die Zeit die Du brauchst.

Hast Du noch andere Tipps, die Du mit uns teilen möchtest?

Diese Liste ist inspiriert durch einen Artikel auf www.entrepreneur.com

12/01/2017
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