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Gefühle

Am Wochenende habe ich endlich einen Kurs in Gewaltfreier Kommunikation gemacht. Es geht darum wertschätzend in Kontakt zu bleiben, Bedürfnisse zu äußern und sich überhaupt klar zu werden darüber wie man auf das Verhalten des Anderen reagiert, also mit welchem Gefühl.

Die Grundannahmen der GFK

Grundlegend wichtig ist hier Empathie. Wir klagen nicht an oder bewerten die Handlung des Anderen.

  • Alle Menschen möchten ihre Bedürfnisse befriedigen
  • Menschen hungern nach Einfühlung und Wertschätzung
  • Unsere Bedüfnisse sind Motivation (Strategie) für unsere Handlungen
  • Grundsätzlich erlernen wir „trennende Kommunikation“, können daher auch gewaltfreie Kommunikation wieder erlernen

„Nicht die Handlungen des anderen lassen uns Gefühle erleben, sondern unsere (nicht) erfüllten Bedürfnisse.“

Sehr interessant finde ich vor allem die „Pseudogefühle“, also Begriffe, die wir als Gefühle verwenden. Am häufigsten sprechen wir von Pseudogefühlen, wenn wir den Satz beginnen mit „Ich fühle mich…“ oder „Ich habe das Gefühl, dass…“. Ist das der Fall können wir meistens davon ausgehen, dass wir ein Gefühl in die Handlung des anderen hinein interpretieren. Hier wäre es wichtig sich in den anderen einzufühlen und zu fragen: „Wenn Du x, meinst Du dann y?“ oder „Ärgerst/wunderst/fragst …  Du Dich, warum … und fühlst Du Dich dann xy?“
Signalisiere Deinem Gegenüber dass Du offen bist zu verstehen warum er/sie sich so verhält, statt verurteilend auf ihn/sie zuzugehen.

In der GFK gibt es daher viele Listen mit echen Gefühlen und auch ich werde ein paar neue Vokabeln lernen müssen 🙂

Perfekt für die Weihnachtszeit

Gerade jetzt im (engen) Kreis der Liebsten kann es schonmal zu Konflikten kommen oder zu unerfüllten Bedürfnissen, wenn Onkel Peter wieder zu viel raucht, Tante Ingrid nur vom Strickkurs erzählt oder Neffe Paul mit dem Handy spielt.

So geht’s:

Ich formuliere wertfrei was ich wahrgenommen habe – ich äußere meine BEOBACHTUNG:
„Du hast in den letzten 5 Jahren Pute zum Weihnachtsessen gekocht.“ statt „Was, gibt es etwa schon wieder Pute?“

Danach formuliere ich das GEFÜHL, das ich dabei fühle: „Ich bin frustriert…“

…und danach ein BEDÜRFNIS: „….denn ich esse vegetarisch und der Schutz der Tiere ist mir sehr wichtig.“

Darauf folgt eine BITTE: „Ich bitte Dich daher nächstes Jahr an Weihnachten ein vegetarisches Gericht zu kochen.“

Wichtig ist, dass Du Dein Gegenüber ins Boot holst. Also nicht formulieren und erwarten, dass er/sie sofort Ja zu allem sagt. Versuche Dich einzufühlen, wieso Deiner Mutter die Pute an Weihnachten wichig ist. ZBsp „Ist es Dir wichtig die Pute jedes Jahr zu machen, weil es schon so bei Deinen Eltern war und Du sie vermisst?“

Dein Bedürfnis könnte auch sein mit Deinen Vorlieben gesehen zu werden: „Mir ist es wichtig, dass Ihr auch mal vegetarisches Essen probiert, ich möchte, dass Ihr meine Lebensweise wertschätzt.“

Das Schwierigste ist tatsächlich sich seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse bewusst zu machen, damit ich sie überhaupt erst artikulieren kann. Du musst also vorher wissen was Deine Bitte an Dein Gegenüber sein soll.

Ich kann nur jedem empfehlen mal ein Seminar zu besuchen. Meistens dauern sie ein Wochenende und ich war zBsp an der VHS in Berlin was auch noch recht günstig ist.
Mehr Infos findes Du unter www.gewaltfreiforum.de.

 

05/12/2017

Kennst Du das? Es geht Dir miserabel, vielleicht hast Du eine Trennung hinter Dir oder es ist tatsächlich jemand gestorben. Du heulst Dich aus, teilst Dein Leid, weisst nicht was Du tun sollst und Dein Gegenüber sagt nach einer gewissen Zeit: „Das wird wieder!“.

Oder: „Du bist doch noch jung.“
Oder: „Zeit heilt alle Wunden.“
Oder: „Reiß Dich zusammen.“

Gut gemeint ist nicht gleich gut

Auch wenn wir wissen, dass die andere Person es gut meint, es ist nicht gut für uns. Was wir hören ist „Deine Gefühle sind nicht so schlimm, mach nicht so einen Wind darum, es ist eh bald alles wieder vergessen“.

Natürlich möchte die andere Person dass es uns besser geht und versucht uns damit zu vermitteln, dass wir nicht ewiglich leiden werden. Auch das ist vollkommen richtig. Der Schmerz und das Leid werden vorübergehen

Doch jetzt, in diesem Moment leiden wir und das Herz schmerzt. Wir wissen nicht, was wir tun sollen. Wir sind aufgeschmissen. Und wir brauchen ein bisschen Zeit um aus diesen Gefühlen wieder rauszukommen, nicht jemanden der uns sagt, dass wir das einfach vergessen sollen.

Es ist ok, dass es nicht ok ist

…für eine gewisse Zeit. Es ist ok dass wir trauern über das was passiert ist. Dass wir aufstehen, den Staub abschütteln und versuchen weiterzugehen.

Aber es ist auch ok wenn wir ein Wochenende im Bett verbringen wollen. Oder erstmal nicht mit feiern gehen. Oder anfangen uns umzuorientieren. Oder oder oder… Was auch immer uns gut tut in der Situation.

Oftmals können die anderen nicht mit negativen Gefühlen umgehen

Natürlich möchten unsere Freunde und Familie, dass es uns schnell besser geht. Und wenn jemand sagt „Die Zeit heilt alle Wunden“, dann möchte er uns besänftigen und uns vermitteln, dass bald alles wieder gut sein wird.

Ich glaube aber, dass oftmals das eigene Unvermögen mitschwingt nicht mit negativen Gefühlen umgehen zu können. Dass man es nicht erträgt, wenn der andere von Kummer spricht und sich mies fühlt. Sicherlich liegt das daran, dass wir empathisch sind und mit anderen mitfühlen. Aber ich denke oftmals wollen wir nicht an unsere eigenen Schmerzen erinnert werden und versuchen die Negativität loszuwerden. „Das wird ja wieder, ich sollte mich nicht so anstellen und so viel Wind darum machen. Passiert halt.“

Du entscheidest wieviel Zeit Du für was brauchst

Du allein weisst wieviel Zeit Du brauchst um zu trauern oder über etwas hinwegzukommen. Du allein weisst, was Du jetzt brauchst und was Dir gut tut. Du musst Dich nicht schämen wenn Du ungeduscht zuhause sitzen möchtest. Oder wenn Du sagst „F*** that, ich geh tanzen“ und Dich schick machst.

Du allein entscheidest ob Du Dich weiter „anstellen“ möchtest oder ob „die Zeit schon alle Wunden geheilt hat“.

Ich weiss, dass es schwierig sein kann wenn Du Deinem Umfeld auch noch klar machen muss, was Du brauchst bzw. dass es noch nicht soweit ist auch wenn andere denken es sollte jetzt mal gut sein. Es kostet extra Kraft, die Du eigentlich gerade für andere Dinge aufwenden möchtest. Aber umso mehr Du zu Dir stehst und umso mehr Du für Dich klar bist was Du brauchst, umso klarer wird es auch für Dein Umfeld sein.

 

Kennst Du noch mehr solcher „Ich meine es doch nur gut“-Sätze?

10/09/2017

Gibt es eine Situation mit einer anderen Person, die Dir heute noch nachhängt? Vielleicht ein Streit. Oder das Ende einer Beziehung? Oder etwas, das Du mit Deinen Eltern erlebt hast? Irgendetwas von dem Du Dir eigentlich ein anderes Ende, ein weiteres Gespräch oder zBsp eine Entschuldigung erwartet hättest?

Gib Dir selbst was Du von anderen erwartest

Wenn Du denkst „Diese Person wird sich nie bei mir entschuldigen“ oder „Der ist ja schon lange vorbei und ich kann die Sache nicht mehr ändern“ dann gibst Du Deine Verantwortung ab.

Ich zBsp habe so eine Situation mit einem Ex-Freund, der sich einfach aus dem Staub gemacht hat. Der einfach irgendwann weg war. Keine Nachrichten mehr, keine Anrufe. Bis heute denke ich oft darüber nach warum wir uns nie ausgesprochen haben und was ich ihm gerne sagen bzw von ihm hören würde.

„Es tut mir Leid. Ich wünschte ich hätte Dir einfach sagen können, dass unsere Beziehung für mich aus Grund XY nicht passt.“

Das wäre es schon. Eine Entschuldigung, ein Eingeständnis. Und ich denke, so lange das nicht kommt, kann ich damit nicht abschliessen.

Falsch!

Du kannst das Gespräch selbst führen, ohne den anderen

Schreibe entweder einen Brief oder nimm Dir eine ruhige Stunde zuhause. Schliesse die Augen. Atme tief und ruhig. Versetze Dich in die Situation, die Dich belastet. Was ist vorgefallen, was fühlst Du, was kommt hoch?
Was nervt Dich?

Dann schreibe oder sage was Du sagen möchtest.

Und dann: Schreibe oder sage was Du hören möchtest! Schreibe auf, was Du von der Person gerne gehört hättest. Was soll er/sie Dir sagen?

Wiederhole das.

Was fühlst Du? Wie geht es Dir damit? Was ändert sich?

Dann beendest Du den Brief oder das Gespräch. Verabschiede Dich von der Situation und dem Menschen. Sage ihm, dass er gehen darf. Dass er seinen Sinn in Deinem Leben erfüllt hat, auch wenn Du vielleicht nicht weisst welcher Sinn das war.

Atme.

 

Teile Deine Erfahrung gerne mit uns. Gerne mache ich diese Übung mit Dir zusammen, lass mich wissen, wenn Du Hilfe brauchst.

19/08/2017

Wie entscheidest Du in schwierigen Situationen?

Gerade in schwierigen Situationen sehen wir uns oft überfordert mit einer 'richtigen' Entscheidung. Bleiben oder gehen? Neuer Job oder alter? Scheidung oder nicht? Sich um eine/n Familienangehörige/n kümmern, obwohl man nicht gut miteinander auskommt? Wir versuchen dann oft zu fragen 'Was ist richtig? Was nicht?' Wir fragen Freunde um ihre Meinung, orientieren uns an dem was andere tun.

Aber fragen wir welche Entscheidung uns gut tun würde?

'...aber die Kinder!' Wie oft habe ich das in Scheidungssituationen schon gehört.

'...aber wir sind doch schon so lange zusammen und haben so viel gemeinsam erlebt' Wie oft kommt dieser Satz wenn es um das Ende einer Beziehung geht.

Tust Du was die anderen für richtig halten?

Unser Kopf hat eigentlich immer eine Antwort. Meist die, die unsere Freunde auch vertreten würden. Oder die, die wir im Fernsehen gesehen oder in einem Buch gelesen haben. Aber womit geht es Dir gut?

Dein Kopf weiss, dass ein neuer Job Risiken birgt. Probezeit, vielleicht klappt es nicht, vielleicht sind die Kollegen doof. Und überhaupt, der alte Job ist ja eigentlich ok. Die Konflikte kriegst Du schon irgendwie in den Griff. Und das Gehalt ist ja auch ganz gut.

Aber was sagt Dein Bauch? Krampft sich alles zusammen wenn Du darüber nachdenkst noch länger am selben Schreibtisch zu sitzen?

Wie Du herausfindest was Dein 'richtig und falsch' ist

Ich werde Dir jetzt nichts Neues erzählen, aber Ruhe, Konzentration auf Dich selbst, absolute Ehrlichkeit und der Mut auch die unangenehme, vielleicht schmerzliche Wahrheit zu sehen und zu akzeptierren können Wunder bewirken.

Nimm Dir ein paar Stunden für Dich selbst. Tue etwas, das Dir gut tut. Ein Bad, ein Spaziergang im Wald, Sport, kochen, was auch immer.

Lass die Gedanken ohne Ablenkung fliessen.

Atme dabei ruhig, aber tief.

Frage Dich: "Was ist für mich richtig?"

Spüre welches Gefühl sich breit macht.

Kannst Du erkennen was es ist?

Was sagt es Dir?

Kannst Du akzeptieren was es Dir zeigt oder kommen sofort Zweifel, Angst und Sorge hoch?

Dann zieh Dich nicht zurück, sondern lass ihnen Raum. Sage Dir 'Ich akzeptiere, dass Sorge, Angst, etc da ist.'

Das Gefühl sollte sich allein dadurch verkleinern. Es sollte angenehmer sein.

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Wenn Du 'negativen' Gefühlen Raum gibst werden sie kleiner

Du solltest merken, dass die unangenehmen Gefühle, die Dich vielleicht bis hierhin von Deiner für Dich richtigen Entscheidung abgehalten haben kleiner sind und Du dadurch offener für neue Ideen und Sichtweisen wirst.

Am besten wiederholst Du das Innehalten regelmässig und hörst Dir selbst zu. Du wirst merken, dass Du für jedes Thema eine Entscheidung hast.

Falls nein, dann ist die Lösung noch nicht da. Dann warte ab, ob sich in den kommenden Tagen oder Wochen eine Entscheidung herauskristallisiert.

Wichtig ist, dass Du genügend Ruhe für Dich findest, dass Du wirklich 'hören' kannst was von innen kommt.

Klingt Dir zu esoterisch? Nun, Gefühle haben wir alle. Aber wenn wir tagtäglich im Stress sind, Job, Familie, Sport, Einkauf unter einen Hut bringen, dann 'fühlen' wir nicht 100%ig. Dann drücken wir die Dinge von denen wir denken, dass sie uns noch mehr Stress machen werden einfach weg.

'Ich kann jetzt nicht auch noch darüber nachdenken'

Aber genau das sind die Gefühle, die wir fühlen sollten, damit sich unser Stress im realen Leben lösen kann. Oftmals hetzen wir Dingen nach, die für uns eigentlich nicht wichtig sind. Wir denken nur, sie sind wichtig.

Wenn wir aber von innen heraus entscheiden, unser Bauchgefühl befragen und schauen was wirklich für uns 'richtig' ist, dann haben wir eigentlich keinen Stress.

Du hast eine Frage oder möchtest eine Erfahrung mit uns teilen? Dann kommentiere hier!

Dieser Artikel ist auch erschienen bei Edition F

Diesen Artikel kannst Du HIER als .pdf herunterladen.

29/07/2017

Manchmal sind die Tage grau, die Motivation im Keller, der Ausblick schlecht, Deine Laune miserabel und nichts läuft annähernd so wie Du es gerne hättest. Normal!
Wir sind Menschen, keine Maschinen. Wir haben Gefühle, Empfindungen, chemische Reaktionen im Körper, mal schlecht gegessen, mal sind wir wetterfühlig, mal hormongesteuert.
Ich nehme solche Tage generell hin, gehe früh ins Bett und weiss, dass der nächste Tag schon wieder anders sein wird.
Wenn Du aber trotzdem etwas tun möchtest um wieder etwas positiver zu werden, habe ich hier 10 Tipps für Dich:

  1. Denk an Deinen größten Traum und stelle Dir vor wie Du Dich fühlst, wenn Du ihn erreicht hast. Ich möchte zBsp am Meer leben, fühle den Sand zwischen den Zehen, höre das Schreien der Möwen und mir bläst der Wind um die salzige Nase *seufz*
  2. Mache Sport bzw bewege Dich. Ob joggen oder spazieren gehen. Geh raus, atme die frische Luft tief ein, lass die Sonne auf Dich scheinen oder Dich vom Regen wecken. Geniess die Aussicht.
  3. Man sagt ja, dass wir ‚der Durchschnitt der fünf Menschen sind, mit denen wir Zeit verbringen‘. Brauchst Du vielleicht mal einen Tapetenwechsel? Alte Freunde besuchen oder mal wieder die Familie. Den alten Kontakt anrufen von damals. Den Ex-Kollegen, mit dem Du immer so viel Spaß hattest… Was auch immer, umgebe Dich mit Menschen die Dich weiterbringen und an Dich glauben.
  4. Setz Dich hin und schreibe auf was Dir duch den Kopf geht. Ungefiltert. Mache ich auch, bei mit heisst das ‚Blog‘ (*lach*)
  5. Notiere Dir fünf Dinge für die Du jetzt in diesem Moment dankbar bist.
  6. Sage Deinem Partner dass Du ihn liebst. Oder sage Deiner Besten Freundin wie wichtig sie Dir ist.
  7. Mache heute eine Sachen anders. ZBsp nicht die Musik an im Auto. Was ist anders? Oder statt TV ein Buch lesen. Statt duschen baden. Statt ÖPNV Fahrrad….
  8. Nimm Dir immer wieder fünf Minuten und schaue aus dem Fenster bzw gehe an die frische Luft. Lenke den Blick vom Bildschirm und schaue stattdessen auf Deine Zimmerpflanze oder ein schönes Bild. Mach das Fenster auf und atme tief ein. Wenn Du Dich im Job viel bewegst dann ruh Dich fünf Minuten aus und werde ruhig. Wenn Du am Schreibtisch sitzt stehe auf und gehe raus oder stell Dich ans Fenster. Konzentriere Dich auf Deinen Atem und mach Dir bewusst was gerade in Dir los ist.
  9. Du hast eine Entscheidung vor Dir, aber weisst nicht, was Du tun sollst? Mache ersteinmal nichts. Wenn die Antwort nicht zu Dir kommt, dann warte. Halte inne, geh schlafen, ruh Dich aus, mach etwas komplett anderes. Die Lösung wird sich Dir anbieten.
  10. Gönne Dir etwas, das Dir gut tut. Einen schönen Tee, eine Wärmflasche, eine Folge Deiner Lieblinsgserie, etc. Sag anderen, dass Du Ruhe möchtest. Nimm Dir den Raum, die Zeit die Du brauchst.

Hast Du noch andere Tipps, die Du mit uns teilen möchtest?

Diese Liste ist inspiriert durch einen Artikel auf www.entrepreneur.com

12/01/2017

Kennst Du das? Eigentlich hast Du Hunderte Ideen für Dein Herzensprojekt, aber Dir fehlt die Motivation? Eigentlich hast Du eine volle To Do Liste, aber Du weisst gar nicht wo Du anfangen sollst?

Ich habe heute für Dich 5 Schritte, die Dir Deine Motivation zurückbringen und Dich zum Anfangen/Weitermachen verleiten. Los geht’s:

1. Time out

Stelle sicher, dass Du Dir neben dem Job, den Kindern, dem Sport, dem Haushalt, etc genügend Zeit für Dich selbst nimmst. Wenn Dein Hobby oder Herzensprojekt nur ein weiteres To Do auf Deiner Liste ist, das Dir Druck bereitet, killt das Deine Motivation.
Und wenn Du jetzt denkst ‚aber genau die Zeit für mich habe ich nicht‘, dann überdenke das nochmal. Zeit ist eine Frage der Priorisierung. Priorisierung eine Frage der Wichtigkeit. Natürlich ist es schön, wenn auch noch Staub gewischt und aufgeräumt ist. Aber bringt Dich das mit Deinem Herzensprojekt weiter? Was ist langfristig für Dich wichtig? Sauberkeit oder Dein Herzensprojekt?
Könntest Du zumindest ab und zu eine Putzkraft anstellen? Könnten die Kinder auch mal bei Freunden spielen/übernachten?

2. Lerne Deinen Rhythmus kennen

Ich bin so ein Mensch der morgens direkt loslegen muss, dann aber am liebsten zwischen 12-16h frei hätte, um danach wieder weiterzuarbeiten, gerne auch bis 22/23h. Und Du?
Versuche nicht gegen Deinen Rhythmus zu arbeiten. Ich weiss, dass das heutzutage mit genormten Arbeitszeiten schwierig ist. Ich kann meinem Chef leider auch nicht erzählen, dass ich zwischen 12-16h nicht am Schreibtisch sein werde…
Was ist Dein natürlicher Rhythmus? Wie kannst Du Deinen Tag bestmöglich danach strukturieren? Oder welche Tage in Deiner Woche kannst Du danach strukturieren, wenn nicht alle? Wie kannst Du Dir Ruheinseln schaffen, wenn Du sie brauchst? Ich z Bsp mache immer um 12h eine Stunde Mittagspause und achte auch darauf, dass ich meine ganze Stunde nehme.

3. Des Pudels Kern

Wie wichtig ist es Dir gerade Dein Herzensprojekt anzugehen? So ein bisschen? Heute nicht so sehr? War schonmal wichtiger?
Frage Dich:
Warum ist es mir gerade heute nicht wichtig? Was müsste passieren, damit es mir (noch) wichtiger ist und ich durchstarte? Was glaube ich steht mir im Weg? Wovor habe ich Angst? Welche hinderlichen Gedanken habe ich? Was befürchte ich wird passieren, wenn ich heute daran weiterarbeite/nicht weiterarbeite?
Analysiere Deine Gedanken und oftmals wirst Du merken, dass hinderliche Glaubenssätze hinter einem Motivationsmangel stecken, z Bsp ‚Ich werde sowieso nie damit erfolgreich sein‘, ‚Ich habe nicht ausreichend Wissen zu diesem Thema‘, ‚Es wird eh niemanden interessieren‘, ‚Mir fehlt sowieso das Geld dazu’….

4. Warum ist Dir Dein Herzensprojekt wichtig?

Wenn Du nicht weiterkommst oder Dir die Motivation fehlt an Deinem Herzensprojekt weiterzuarbeiten, dann geh mal einen Schritt zurück und erinnere Dich daran, wieso Du überhaupt die Idee dazu hattest. Was hat Dich getrieben genau dieses Projekt machen zu wollen? Welche Absicht verfolgst Du damit? Was spürst Du, wenn Du daran denkst? Wo spürst Du es? Wem möchtest Du damit helfen und wieso?
Schreibe Dir alles auf was Dir einfällt und pinne Dir den Zettel gut sichtbar an den Ort, an dem Du normalerweise an Deinem Projekt arbeitest. Verliere das Ziel nicht aus den Augen.

5. And the winner is…

Oftmals tun wir Dinge gar nicht erst, weil wir glauben zu wissen, dass wir niemals erfolgreich sein werden.
Frage Dich, wann ist Dein Projekt für Dich erfolgreich?
Wenn Du 1-2 Personen damit inspiriert hast? Wenn es genauso aussieht, wie Du es Dir erträumt hast? Wenn Du eine gewisse Summe damit verdient hast? Wenn eine große Zeitschrift über Dich geschrieben hat oder Du den 1. Platz in einem Wettbewerb/auf einer Bestsellerliste gemacht hast?
Was ist Dein kleinster ‚Minimalerfolg‘, der Dich glücklich machen würde? Was ist der größte ‚Maximalerfolg‘? Wie fühlst Du Dich dann?
Woran wirst Du messen können, dass Du erfolgreich bist? Wirst Du es überhaupt messen können? Was, wenn Du Menschen damit inspirierst, ohne, dass Du es weisst?
Versuche einen für Dich messbaren Erfolg zu finden, der Dich glücklich macht und Deinen Erfolg nicht nur daran zu messen, wie viele Menschen teilhaben werden.

Du hast noch mehr Strategien? Teile sie gerne mit uns!

10/07/2016
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